12. Mai 2009

Aus dem Leben einer Bahnreisenden.

Gestern:
- Matheabi geschafft und somit alle schriftlichen Prüfungen hinter mich gebracht.
- telefoniert.
- bei Anna gewesen und geredet, dann zu mir - Fotos gemacht zum Bearbeiten.
- dem Bruder + Freundin vom Abi berichtet via Skype; währenddessen flog ein Vogel an meine Fensterscheibe, flatterte dann noch ein wenig und saß für knappe 2 Minuten verdattert auf dem Fensterbrett, lugte dabei hin und wieder hinein.
- Koffer gepackt.

Heute ging es dann wieder auf nach Bremen. Schon um 10 Uhr war ich fertig geduscht, mit gefülltem Magen und zwei glücklicherweise recht leichten Taschen. Dann also zum Bahnhof.
3h verbrachte ich in einem Zug, in dem anfangs über ein Handy (denke ich, es klang schrecklich) Musik gehört wurde. Später unterhielten sich polnische Fahrgäste lautstark. Dann quietschte diese Verbindung zwischen erstem und zweitem Wagen durchgängig und die Trenntür ging nicht ganz zu schließen, wodurch der Waggon hin und wieder von einer Brise frischer Bahn-Toiletten-Luft durchströmt wurde.

Nun gut. Gegen sich unterhaltende Menschen und Musik kommt man ja stet mit eigener Musik an. Aber gegen Geruch? Egal.

Ansonsten waren erstaunlich viele verschiedene Nationalitäten unterwegs.
Briten, die benannten Polen, später Russen, beiläufig Franzosen und dann noch - ich glaube es waren welche - Mormonen. Die Jungs aus Salt Lake City.
Was mich nur wundert, ist, warum sich Russen und Polen so lautstark unterhalten. Das ist mir schon öfter aufgefallen. Liegt das an der Sprache? Ich spreche weder Russisch noch Polnisch. Vielleicht spricht man diese einfach laut. Ich weiß es nicht.

begleitet von:
Max Goldt - Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens (zu Ende gelesen)
Milan Kundera - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (auf ein Zweites)


Framed Legs
Ursprünglich hochgeladen von bommelmützenkind

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