Ich fing an zu weinen, wollte es nicht verstehen. „Kannst du sie tragen oder ist es dir unangenehm?“, fragte ich nur. Er nahm sie und wir gingen nach Hause. Menschen, die mit dem Auto vorbei fuhren, schauten seltsam. Was ist auch anderes zu erwarten bei einem weinenden Mädchen und einem Jungen, der eine steife, tote Katze auf dem Arm hält. Wir passierten Kinder. „Geh du mal vor.“. Ich ging vor. Vorbei an den Nachbarn, die eigenartigerweise gerade draußen waren, um den Schaden anzusehen, der letzte Nacht angerichtet wurde. Wir werden teilweise ignoriert. „Ja, das ist eine tote Katze“, sagte ich zu ungläubig guckenden Fremden.
„Wir haben sie gefunden“, sagte ich. Hoffnung kam auf. „Sie ist tot.“, schluchzte ich unverständlich.
„Wo ist sie?“
- „Im Garten.“, leise.
„Wo?“
„Im Garten.“, auf die Hintertür zeigend.
Das Begräbnis wurde vorbereitet. Ich streichelte nun über ihr Fell, das langsam wieder weich wurde. Es war so unwirklich, fremd. Das sollte nicht sein.
„Wollen wir ihr die Maus mitgeben?“
„Ja. .... Nein, ich will sie als Erinnerung behalten. Leg die Biene mit hinein.“
Die Biene ging mit in den Karton. Den Sarg. Ich weinte. Tränen gingen mit in den Sarg.
Steine wurden im Kreis auf ihre Stelle gelegt. In der Mitte eine Kerze. Lebewohl, es war schön mit dir.
November, Schicksalsmonat.
5. November 2009 /// 9:49 PM
2 Comments:
5. November 2009 23:52
Alles wird gut - glaubs mir!
6. November 2009 00:41
Das vielleicht schon, aber traurig ist es trotzdem.
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