31. August 2009

Gemüse-Nudel-Auflauf


**vegetarisch

Zutaten:
• 3 Lauchzwiebeln
• 1 Zucchini
• 400g Champignons
• 1 Becher saure Sahne
• 1/2 Becher Schlagsahne
• etwa 400g Nudeln
• Käse

Dauer: 30-40min

Auf dem Balkon, da zwitschern jetzt Vögel.



Das erste Mal diese hübschen Wäscheklammern von Anne benutzt. Traktisch und chic.

29. August 2009

Sponsored by Destiny

Verliebt in den schwedischen Fight Club.
Nicht nur, weil es mich an laute, zweisame Autofahrten erinnert, sondern auch deshalb:



So gut. Ich hab es gestern wiedergefunden und prompt angesehen.


Ansonsten mal wieder für ein Wochenende in der Heimat. Die Katze besuchen. Und die Familie.


Morgentlich verwuschelte, ungekämmte Haare ftw. Und die Katzen haben ja sowieso gegen die Haie gewonnen. ( => Tumblr )
Die Kamera in Bremen vergessen bzw. sogar bewusst da gelassen, weil die Spicherkarte voll war. Im Zug dann eine zweite, leere, jungfräuliche Speicherkarte im Rucksack gefunden. FML.


Ansonsten habe ich gestern Augenkontakt mit einem Eichhörnchen gehabt. 10 Sekunden lang. Dann ist es davon gerannt, weil es wohl bemerkt hat, dass es ja eigentlich schüchtern ist. So ist das, mit der Natur.
Außerdem scheint meine Katze mich langsam zu vergessen.
Und ich freue mich auch nicht (mehr) auf die Zukunft. Mutiert zu einem faulen Sack. Aber noch einen Monat kann ich damit verbringen, nichts zu tun. Oder eben das, worauf ich Lust habe, nebenher die Wohnung gestalten, lesen, und meinen Vorsprung bei Restaurant City ausbauen. Das liebe virtuelle Leben.

25. August 2009

Videos müssen es sein.

Gestern Abend haben Peter und ich wieder einmal ein tiefgründiges ICQ-Gespräch zum Thema Sterben, Tod und Erinnerung geführt.

Man hat Angst, die Stimmen der Verstorbenen zu vergessen. Zwar kann man sich die Menschen auf Fotografien ansehen, obwohl man sie vielleicht nie kennengelernt hat, weil man erst nach dem Tod desjenigen geboren wurde oder aus irgendeinem anderen Grund, aber Fotografien sind nicht genug. Fotografien können nur die optischen Merkmale festhalten, meistens wohl zu besonderen Anlässen, Hochzeiten, Geburtstage.
Was fehlt, ist die Akustik. Die Angst, den Klang der Stimme eines Menschen zu vergessen, liegt nahe.

"Auf einmal ist man tot, begraben und bald vergessen."
Und nur in den Erinnerungen der Hinterbliebenen lebt man weiter. Bis auch diese verstorben sind. Und dann ist man vergessen. Lebt nur noch auf Fotografien. Und wieder das alte Problem. Wir sollten mehr filmen. So wunderbar Fotos auch sind.
Ich habe darüber nie so nachgedacht, Peter brachte diesen Gedanken an. Und er hat vollkommen recht. Natürlich hat er das.

Nebenbei habe ich festgestellt, dass der Tag, an dem mein Opa gestorben ist, wohl der ist, den ich noch am deutlichsten in Erinnerung habe. Ich war noch nicht einmal 6 Jahre alt als mein "Lieblingsopa" starb, auch wenn das gemein klingt, aber Kinder sind so. Ich weiß noch, wie meine Mutter mir sagte, dass er gestorben sei. Ich wusste gar nicht, was das heißt/bedeuten soll. Ich wurde wie gewohnt in den Kindergarten gebracht, und ich glaube, dass meine Mutter zu den Erziehern noch etwas sagte.
An die Beerdigung kann ich mich nur noch gering erinnern. Ich wüsste nicht mehr, wie das Wetter war, vermutlich aber kalt, es war Januar.

Ich glaube noch zu wissen, wie seine Stimme klang. Und ich weiß noch, dass er immer später aufstand als ich und meine Oma und dass er dann immer allein in der Küche frühstückte, nicht wie meine Oma und ich, im Wohnzimmer.


Ich schätze, wenig später fing dann auch meine Angst vor dem Tod an. Dieses Gefühl, dass sich vor allem dann einschleicht, wenn ich schlafen möchte und mich dann eben davon intensiv abhält.

Richard Feynmann sagte:"Wie gut, dass man nur einmal sterben muss, es ist so langweilig."

19. August 2009

manchmal geht's auch ohne Titel, aber diesen Eintrag nenne ich "unbenannt".

Ich habe gerade mein Haus frisch geölt. Es glänzt so schön.

15. August 2009

Neues vom Trickser Vol. 2

Gestern Abend also waren die liebsten Freunde zu Gast, brachten wirklich sehr schöne Geschenke, viel Spaß und Unterhaltung mit. Und ein wenig Melancholie. Das ist wohl normal.

"Man aß und trank und unterhielt sich. Die Wertschätzung war gegenseitig."

Nunja. Wie das halt so ist, wenn man ein wenig feiert. Ich habe das Bloggen und Berichten verlernt, irgendwie, ich behalte in letzter Zeit vieles lieber für mich oder besser: ich bin selten gewillt, zu berichten. Bilder müssen wohl reichen, nur sind selbst die oft rar.

Was ansonsten passiert ist, werde ich trotzdem kurz zusammenfassen.

Am 12. setzte ich mich in den Zug nach Hamburg, von dort aus weiter nach Neubrandenburg.
Am 13. feierte man den Beginn des 76. Lebensjahres meines Großvaters, der leider noch immer krank und angeschlagen ist, wodurch ist am Ende sehr traurig war. Dabei sagte ich ihm vor 2 Wochen schon, er solle gefälligst endlich wieder gesund werden. Was er sich denke, einfach krank zu sein, wo er doch sonst auch immer fit ist.

Ich habe mir später noch J.D.Salingers Der Fänger im Roggen gekauft, obwohl mein Bruder es mir vermachen wollte. Nun habe ich jedoch selbst eine wirklich hübsche Ausgabe. Das ist mir ungeheuerlich wichtig irgendwie.

Umso schöner war dann auch das Geschenk von Anna; Peter Pan vom Penguin Verlag. Ich wollte schon immer "einen Pinguin für meine Sammlung" haben. Nun hab ich einen. Und ich will mehr.

Wir haben im Garten gesessen (mittlerweile rede ich übrigens vom 14. / 15. August), die Sterne angesehen, mit meinem Vater über die Schreibweise von Wörtern (n-e-c-e-s-s-a-r-y) und das große ß geredet.
3:21 noch die Sektflasche geöffnet.
Zirka eine Stunde später die Frau mit der Zeitung begrüßt. Guten Morgen. Morgen.

Dann warteten wir darauf, dass es wieder hell wird. Peter wollte den ersten Bus nach hause nehmen und Anna wurde auf einem mal doch müde. Gegen 6 Uhr dann ruhte nur noch Glut in der Feuerschale, die Katze ruhte im Garten und ich machte mich auf ins Bett.

Das ist es in etwa. Jetzt seid ihr wieder informiert.

Zdarlight

Nachtrag 16:06

In der Nacht zum 11. August

12. August 2009

dazwischen geredet

Mit Freude in Richtung Bahnhof schreiten.
Mittlerweile fällt mir schon ein Abschied von wenigen Tagen nicht mehr leicht.

Was ansteht:
- Geschenke bekommen *.*
- 75. Geburtstag des lieben Opas feiern
- 'Grillen & Chillen' am Freitag
- MIKAEL abbauen; hoffentlich klappt das.

Ich werde bald mal wieder richtig bloggen.
Bis bald.