27. Februar 2010

Oblomowerei



Ilja Iljitsch Oblomow wird als der überflüssige Mensch beschrieben.
Sein Leben scheint darauf zu basieren, möglichst wenig mit ebendiesem in Kontakt zu kommen. Selten verlässt er die Wohnung, sein Zimmer oder gar sein Bett. Er ist Besitzer eines alten, russischen Gutes, weiß nicht, wie viele Bauern für ihn arbeiten, was er für Einkünfte erwarten kann und nimmt seine Pflichten hierzu auch nicht wahr.
Ein Freund aus der Kindheit, Andrej Stolz, ist das Gegenteil zu Oblomow. Der alte Schulfreund, tüchtig und lebenslustig, macht ihn mit der jungen Olga bekannt, die ihm all seine schlechten Angewohnheiten (Trägheit, Nickerchen) nehmen und durch Spaziergänge und Literatur ersetzen soll. Durch diese Zeit könnte sich alles zum Guten zu wenden, Oblomow scheint nicht weiter in der "Oblomowerei", wie sein Diener Sachar es betitelt, zu verharren. Er lernt die Liebe kennen, plant, zu reisen, besucht sein Gut und lernt zu leben. Wie all dies endet, werde ich hier natürlich nicht verraten.

Wer Interesse hat, kann es beim Buchhändler seines Vertrauens erwerben.
  
Iwan Gontscharow - Oblomow
Gebundene Ausgabe (28. Februar 2010), 800 Seiten - 9,95€
Taschenbuch (1. März 1998), 680 Seiten - 13,90€

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