13. März 2010

Bitte gebt mir meinen Verstand zurück.


03.03.2010 - Tocotronic, Tourauftakt
Nett war's. Angefangen mit der Vorband, die ihren Namen nicht genannt hat (Last.fm konnte mir aber sagen, dass es sich um 'Dillon' handelte), die okay war und sich mit "ta(c/k)k" bedankt hat. Tak, Takk, Tack. Aber Skandinavier waren es dennoch nicht, glaube ich. Oder aber, die Sängerin kann einfach nur sehr gut Deutsch sprechen. Ist an sich auch egal.
Später dann kam natürlich Tocotronic. Chic wie immer. Nicht so laut wie sonst, was angenehm war. Es wurden viele ältere Stücke gespielt. Begonnen haben sie mit "Eure Liebe Tötet Mich", einem Liebeslied, wie Sänger Dirk es vorstellte.
Sowieso hat er oft angefügt, wie ein Lied entstand oder wem es gewidmet ist.
Imitationen - Hubert Fichte ("Dem wunderbaren Hamburger Schriftsteller ~" DvL)
Keine Meisterwerke Mehr - Jack Smith ("Dem großartigen amerikanischen Künstler!" DvL)
Die Folter endet nie - "17 Jahre. Ein nicht ganz rundes Jubiläum." DvL
Was mir auch sehr gefiel, war, dass Arne sein Stück "Bitte gebt mir meinen Verstand zurück", welches ich einst sehr sehr mochte, gesungen hat, wenn es -ohne Ton vorgestellt- auch eher nach Hiphop aussah. Keine Ahnung, wieso. Liegt wohl an seinem Stil.
Ansonsten noch:
Dirks Hemd war am linken Oberarm zerrissen. Wenn ich ich recht erinnere, war das von Anfang an so.
Arne hat sich bei "Keine Meisterwerke Mehr" zu Beginn verspielt. Ich nehme jedoch an, dass dies geplant war.
Als Zugabe gab es Mein Ruin, Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen, Sag alles ab und zum Schluss Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.
Insgesamt war's 'n netter Abend. Danke dafür, Tocotronic.
(Hier noch schlechte Handyfotos. Mir ist im Übrigen aufgefallen, wie nervig und gestresst Fotografen sind. Stehen da, machen Fotos und schauen dann dank Digitalkamera nach jedem Bild auf den Bildschirm. Und die Musik? Egal, hauptsache ich zoome dem Sänger bis an die Nasenspitze. Und wie die Band aussieht, das weiß man meist auch schon vorher. Oder zumindest gibt es dazu Fotos im Internet und im Album und überall, die in nem hübschen Studio bei gutem Licht aufgenommen wurden. Hachja.)




Danke

PS: Eine weitere Beobachtung (ich beobachte zuviel, daher nervt mich wohl so viel): Menschen, die auf Konzerten nicht die Band, sondern sich selbst fotografieren. Erinnert mich
hieran. PartyNarzissmus. Yay. :)

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