13. März 2010

Mathilda Savitch


Mathilda Savitch ist 13 Jahre alt. Ihre Schwester Helene war 16, als sie von einem Unbekannten vor einen Zug geschubst wurde und starb. Wer diese Person war, versucht Mathilda zu klären. Allgemein wird von Selbstmord gesprochen, doch das glaubt die 13 Jährige nicht einfach. Ihre Schwester hätte sich niemals umgebracht. Sie war beliebt und wollte Sängerin werden. Sie war das Gegenteil von Mathilda, nett und hübsch. Die Eltern schienen Helene auch mehr zu lieben. Das glaubt zumindest Mathilda.

Um das Rätsel den Mord an ihrer Schwester zu lösen, hat das Mädchen Briefe, Bilder und Tonaufnahmen gesammelt. Außerdem hatten sie ein E-Mailfach beim selben Anbieter, sodass Mathilda stets versucht, das Passwort zu knacken. Als sie es nach hunderten Versuchen schafft, versendet sie Nachrichten an den möglichen Täter, Louis, dem wohl letzten Verehrer Helenes, erfährt seine Adresse und fährt ihn besuchen. Nun jedoch erfährt Mathilda Geschichten, von denen sie nie geträumt hätte.

Die Aufklärung des Todes scheint trotzdem zumeist eher nebensächlich zu bleiben. Viel mehr dreht sich die Geschichte um Mathilda und ihre beste Freundin Anna, Terroristen und Krieg, um dumme Mitschüler, den Nachbarsjungen und wie man sich im Falle eines Terroranschlages oder Angriff verhält. Das alles aus der Sicht der 13 Jährigen Mathilda.

Mathilda Savitch von Victor Lodato

Beck Verlag (22. Juli 2009), 299 Seiten

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