31. Mai 2009

null Komma fünf

Ein Teller und zwei Gabeln.
Zwei Gläser.
Zwei leere Eisverpackungen.
Zwei Milchschnitten
Ein Ich, kein Er mehr.

zwei Wochen verharren.
Dazu Musik, die zu zweit auch irgendwie schöner klingt.
Wieder angekommen, unten.

listening to: The Whitest Boy Alive - Courage

25. Mai 2009

Woche 20: von Zelda und vom Krankenhaus

Vor 3 Tagen habe ich durch Zufall Zelda für den GBA entdeckt. Dann gespielt. Zwar bin ich bereits um Weihnachten und Silvester oft ausgerastet und fast durchgedreht, aber schaffen wollte ich es trotzdem. Also angefangen.
Mittlerweile bin ich Zelda-erprobt, vielleicht auch ein bisschen süchtig.
Auf jeden Fall möchte ich das Spiel durchgespielt bekommen. Jawohl.

Ansonsten gibt es nichts Schönes zu berichten.
Ich spielte Krankenwagen, wartende und sich sorgende, zur Apotheke laufende und teekochende Freundin. Und zwischendurch landet man in Elternforen, in denen junge Bürger mit der Bürde der Elternschaft von den Verdauungsproblemen ihrer Kinder sprechen. Weder hilfreich noch interessant - nein, abscheulich.

Hier noch ein Bild, 20/52.
Gute Nacht bzw. guten Morgen.




P.S.: Mein herkömmlicher Schlafrhythmus hat sich maskiert und gibt sich nun als ein anderer aus. Vad kul.

20. Mai 2009

Überwachung.

Wann, wer, von wo, nach wo?

(bei tumblr (->) gibt's feine Bilder/Fundstücke.)

In Bremen ist vom 20.-24. Mai Kirchentag
"Die Hölle los"
wie eine Frau heute meinte.

Funn-ey.

19. Mai 2009

Fat Children took my Life.

Ich träume wirr, vergammele mental und physisch (ich lese und dusche noch regelmäßig, ja) und fühle mich, als sei ich bereits seit 3 Wochen in dieser Freiheit "gefangen".

Sehr seltsam, denn vor einer Woche erst kam ich hier an, hier in Bremen. Das heißt also auch, dass vor 8 Tagen erst das Mathematikabitur geschrieben wurde. Auch von mir, natürlich.

Sehr eigenartig, wie unstetig die Zeit im Gefühl vergeht.

Nun sitze ich herum, probiere, Schwedisch zu lernen und wenigstens lesend zu verstehen und mache einen Bogen um Wichtiges.

So ist das Leben, bis der Fall folgt. Peng.

Soeben gesehen:
The Big Sellout
Regie: Florian Opitz

*****

12. Mai 2009

Aus dem Leben einer Bahnreisenden.

Gestern:
- Matheabi geschafft und somit alle schriftlichen Prüfungen hinter mich gebracht.
- telefoniert.
- bei Anna gewesen und geredet, dann zu mir - Fotos gemacht zum Bearbeiten.
- dem Bruder + Freundin vom Abi berichtet via Skype; währenddessen flog ein Vogel an meine Fensterscheibe, flatterte dann noch ein wenig und saß für knappe 2 Minuten verdattert auf dem Fensterbrett, lugte dabei hin und wieder hinein.
- Koffer gepackt.

Heute ging es dann wieder auf nach Bremen. Schon um 10 Uhr war ich fertig geduscht, mit gefülltem Magen und zwei glücklicherweise recht leichten Taschen. Dann also zum Bahnhof.
3h verbrachte ich in einem Zug, in dem anfangs über ein Handy (denke ich, es klang schrecklich) Musik gehört wurde. Später unterhielten sich polnische Fahrgäste lautstark. Dann quietschte diese Verbindung zwischen erstem und zweitem Wagen durchgängig und die Trenntür ging nicht ganz zu schließen, wodurch der Waggon hin und wieder von einer Brise frischer Bahn-Toiletten-Luft durchströmt wurde.

Nun gut. Gegen sich unterhaltende Menschen und Musik kommt man ja stet mit eigener Musik an. Aber gegen Geruch? Egal.

Ansonsten waren erstaunlich viele verschiedene Nationalitäten unterwegs.
Briten, die benannten Polen, später Russen, beiläufig Franzosen und dann noch - ich glaube es waren welche - Mormonen. Die Jungs aus Salt Lake City.
Was mich nur wundert, ist, warum sich Russen und Polen so lautstark unterhalten. Das ist mir schon öfter aufgefallen. Liegt das an der Sprache? Ich spreche weder Russisch noch Polnisch. Vielleicht spricht man diese einfach laut. Ich weiß es nicht.

begleitet von:
Max Goldt - Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens (zu Ende gelesen)
Milan Kundera - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (auf ein Zweites)


Framed Legs
Ursprünglich hochgeladen von bommelmützenkind

8. Mai 2009

(X) Kunst

"90 Jahre Bauhaus"
Plakat entwerfen - scheinbar leicht, aber ich hab's trotzdem versaut, befürchte ich.

Ansonsten fühle ich mich ganz elend. Ich schlafe zu wenig, ich schlafe nicht ein, muss zu früh aufstehen, mir ist übel. Mein Gehirn fühlt sich an, als löse es sich allmählig auf, deshalb fürchte ich mich schon etwas vor der nächsten Woche. Am Montag dann noch Mathematik auf Grundkursniveau prüfen lassen und dann ab nach Bremen. Zweisamkeit tanken.

Ich bin jetzt 18h wach, genug für heute. Ginge ich jetzt ins Bett, schliefe ich vermutlich auch schon gegen 1.30uhr.

7. Mai 2009

(X) Deutsch (X) Englisch ( ) Kunst ( ) Mathematik

Lethargisch schleppe ich mich zu den Prüfungen. Heute bereits die zweite abgearbeitet. Englisch LK. Den Hörtext zwar verstanden aber trotzdem irgendwie nicht ganz fähig gewesen, die dazu gestellten Aufgaben vollständig zu lösen, was mich doch schon ziemlich nervt weil's im Vorabi so wunderbare 15 Punkte brachte. Das wird diesmal wohl leider nicht drin sein, es sei denn, mein Rateglück liegt bei 100%.
Dafür habe ich mich jedoch vermutlich ein letztes mal über den Humor meines Physiklehrers amüsieren können. Zufällig heißt er, rückwärts gelesen, auch noch Knarf Rellöm.


Vom Stress, den das Abitur angeblich mit sich bringt, merke ich nichts. Ich bin nur müde und unmotiviert. um 6 Uhr klingelt mein Wecker, nicht um 6.25 Uhr, wie üblich. Dafür habe ich jetzt schon 50% meiner schriftlichen Prüfungen geschafft. Morgen sind es schon 75%. Montag dann 100%. Es ist schon gewissermaßen wahnsinnig geplant. 4 Tage - 4 Prüfungen. Aber ändern kann ich's eh nicht. Nicken und fügen.

Pläne für den Monat nach dem Abitur:
- Bremen; Praktikumsplatz finden und Zweisamkeit genießen. Außerdem im Park auf Wiesen rumliegen
- Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins ein zweites Mal lesen und darauf hoffen, dass meine Freude am Lesen wiederkehrt.
- für die Geschichtsprüfung lernen. Das wohl einzige Fach, für das ich mich ernsthaft vorbereiten werde. Mathematik sollte ich jedoch auch ernst nehmen.
(_ Pokemon Saphir durchspielen. °.o )
- Fotografiekönnen verbessern und üben

nothing left worth mentioning.
Au revoir mes amis.

5. Mai 2009

School's Out


School's Out
Ursprünglich hochgeladen von bommelmützenkind



Im Park ging dann also noch die große Party. Gefeiert wurde der letzte Schultag. Nie wieder in die Anstalt marschieren, um dort die Bank zu drücken. Was jedoch noch bevorsteht, sind die Prüfungen, doch daran dachte gestern niemand. Es wurde getanz, gequatscht, getrunken, geraucht. Und getrunken. Viel getrunken. Natürlich nicht jeder, aber doch, die meisten waren sehr gut dabei. Sehr gut dabei.

4. Mai 2009

Wau


Lustig wars. Spaßig auch. Aber am Ende doch eher nervig, weil Kinder meinen, mit Silikondosen aus dem Mülleimer Fußball spielen zu müssen. Oder aber unsere feine Styropormauer einreißen und im gesamten Flur verteilen.

Aber immerhin hat es nicht geregnet.

Später dann mit Fine zu Fuß nach hause gegangen. Was für ein Aufsehen man doch erregt, nur weil man mal bunt angezogen ist - armselige Stadt.







3. Mai 2009

Schools Out

Heute um 10 Uhr an der Schule gewesen. Nur eine halbe Stunde später kamen wir alle sogar in ebendiese hinein, um dort für gepflegtes Chaos zu sorgen. Oh ja, das haben wir.
Morgen ist dann also der letzte Tag in der Anstalt. Danach folgt "nur" noch das Abi. 1,2,3 - 4! Prüfungen. Und dann bin ich erst einmal weg von hier.

Hallo Bremen. Hallo Leben. Hallo Praktikum. Hallo Hochschule.

Morgen dann aber ersteinmal im 80er-Jahre-Outfit
umherlaufen, rumspringen, Krach machen.
tädä tädä tädä.



Am Wochenende habe ich mir "Absolute Giganten" angesehen, und lag viel in trauter Zweisamkeit in der Natur rum und sprach über die Zukunft. Zweisam natürlich. Ich freue mich darauf. Außerdem Andorra ein zweites Mal gelesen und ein wenig für das Kunstabitur gelernt. Aber insgesamt fühle ich mich sehr sehr,...,sehr unvorbereitet. Aber es sind ja auch noch 2 Tage. Oh ja, 2 Tage noch.